Siggener Impuls zur Widerstandsfähigkeit: Was Wissenschaftskommunikation Verunsicherung und Bedrohung entgegensetzen kann
Der Siggener Kreis ist die jährliche Tradition, in wunderschöner Umgebung eine Woche lang intensiv an komplexen Fragen und aktuellen Themen aus dem Bereich Wissenschaftskommunikation zu arbeiten. Die TeilnehmerInnen aus Wissenschaftskommunikation, Forschung und Wissenschaftsjournalismus halten ihre Erkenntnisse dabei gemeinsam in einem Impulspapier fest, das im Anschluss veröffentlicht wird.
Im Oktober 2025 beschäftigte sich der Siggener Kreis, aus unterschiedlichen aktuellen Anlässen, mit der Widerstandsfähigkeit von Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation. Wie gut ist die Wissenschaftskommunikation auf künftige, dystopische Herausforderungen vorbereitet, und was kann sie Angriffen auf die Wissenschaftsfreiheit entgegensetzen? Über den Weg verschiedener Zukunftsszenarien wurden dazu Handlungsoptionen erarbeitet, die jetzt online abrufbar sind:
Besonders interessant für die Praxis dürften dabei die ganz konkreten “Ideen für den Alltag” sein, darunter beispielsweise “Holt Euch Rat”, “Kennt Eure Regeln”, “Übt den Umgang mit Krisen” und “Widersteht der Versuchung, vorauseilend gehorsam zu sein.” Aber auch darüber hinaus, gibt das Impulspapier wichtige Denkanstöße zu einer Debatte, die leider auch im neuen Jahr nichts an Aktualität eingebüßt hat.
Die Siggener Kreis wird gefördert von der Alfred Toepfer Stiftung, der ZEIT Verlagsgruppe und der Claussen Simon Stiftung. Partner des Bundesverbands Hochschulkommunikation für den Siggener Kreis sind die Fachgruppe Wissenschaftskommunikation der DGPuK und die Wissenschaftspressekonferenz (WPK).
-Dr. Katja Knuth-Herzig